
Carbongelege zeichnen sich dadurch aus, dass die Fasern gestreckt liegen, d.h. ohne die bei den Geweben üblichen Krümmungen im Laminat. Hierdurch wird die volle Leistungsaufnahme im Laminat ermöglicht. Carbonfasern weisen zudem eine höhere Zugfestigkeit und bedeutend höhere Steifigkeit auf als Glasfaser. Das spezifische Gewicht ist um ca. 30% niedriger. Sie eignen sich deshalb besonders für Leichtbauteile, bei denen extreme Festigkeiten bei gleichzeitig niedrigem Gewicht verlangt sind. Bei Biaxial-Carbongelegen sind zwei Lagen UD-Gelege im Winkel von +/- 45° verwirkt. Die Drapierfähigkeit (Flexibilität) des Geleges ist hoch. Besonderer Vorzug von Biaxial-Gelegen: Torsionslagen können ohne Verschnitt einlaminiert werden.
| Biaxial-Carbongelege | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ | Standard- breite |
Gewicht | Faser- richtung |
Garntyp | Dicke | Rollen- länge ca. |
|
| cm | g/m² | mm | lfm | ||||
| MBB00 C 1270 410 | 1270 | 410 | +/- 45° | HS 12K | 0,40 | 100 | ![]() |
| MBB00 C 1270 600 | 1270 | 600 | +/- 45° | HS 12K | 0,60 | 100 | ![]() |
Legende:
Flugzeugbau
Schienenfahrzeuge
Windenergie
Bootsbau
Automotive